Das 220-Millionen-Euro-Darlehen der EIB ermöglicht es WEMAG, über ein Drittel der anstehenden Netzinvestitionen in Westmecklenburg zu finanzieren und so Haushalten, Unternehmen und Industriekunden eine zuverlässige Versorgung mit grünem Strom zu garantieren. Durch den Ausbau der Infrastruktur können Bewohner von stabilen Preisen profitieren und erhalten gleichzeitig Zugang zu moderner Lade- und Wärmepumpentechnik. Diese Förderung trägt dazu bei, regionale Wertschöpfung, Klimaschutz und Kosteneffizienz wirksam zu vereinen. Sie schafft darüber hinaus Impulse für wirtschaftliche Innovationen vor Ort.
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EIB-Vizepräsidentin Beer und WEMAG-Vorstände schließen langfristiges 220-Millionen-Euro-Investitionsdarlehen für Netzausbau
Im Beisein von Landeschefin Manuela Schwesig unterzeichneten die Europäische Investitionsbank und WEMAG einen Darlehensvertrag über 220 Millionen Euro, der über ein Drittel der geplanten Netzinvestitionen in Westmecklenburg bis 2027 abdeckt. Durch diese Investition in die regionale Stromnetzstruktur werden Hausnetze und Gewerbeanschlüsse mit moderner Technik ausgestattet. Die Maßnahme fördert die dezentrale Einspeisung, reduziert Netzverluste und gewährleistet eine stabile, lokale Versorgung auf Basis erneuerbarer Energien.
Zukunftsfähiges Netz in Westmecklenburg dank EIB-Darlehen und starker Partnerschaft
Mit der EIB-Finanzierung kann WEMAG umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen im regionalen Stromnetz umsetzen. Im Fokus stehen die Erweiterung von Netzkabinen, der Einbau digitaler Schutz- und Fernauslesesysteme sowie die Integration erneuerbarer Energiequellen. Die Investitionen ermöglichen es, Versorgungslücken zu schließen, Netzengpässe zu beseitigen und Smart-Grid-Technologien zu etablieren. So wird der Stromtransport effizienter, die Netzstabilität erhöht und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz in Westmecklenburg geleistet, skaliert, resilient und nutzerorientiert aufgebaut, um künftige Anforderungen zu meistern.
Kommunale Energieversorgung modernisiert: WEMAG setzt auf effiziente EU-günstige Kredite
Das WEMAG-Projekt zeigt exemplarisch, wie ein kommunaler Netzbetreiber im ländlichen Bereich den Netzausbau organisiert, sobald attraktive europäische Finanzierungsinstrumente verfügbar sind. Schwerpunkt liegen auf moderner Leitungsführung, der Einführung intelligenter Netzsteuerungsplattformen und modularer Infrastrukturkomponenten. Sensorbasierte Überwachung und automatisierte Regelung optimieren Lastflüsse und gewährleisten stabile Spannungsniveaus. Gleichzeitig werden Ladepunkte für Elektromobilität und Wärmepumpen direkt angeschlossen, um dezentrale Verbraucher effizient zu integrieren. Die flexible EU-Finanzierung schafft Ressourcen für langfristige Planung und fördert klimafreundliche Innovationen.
Investitionsdarlehen von EIB ermöglicht langfristig leistungsfähiges Netz in Westmecklenburg
Laut Ministerpräsidentin Schwesig symbolisiert die Kooperation zwischen EIB und WEMAG einen Entscheidenden Schritt, um durch koordiniertes Handeln das Stromnetz in Mecklenburg-Vorpommern zukunftssicher zu gestalten. Die gebündelten Mittel ermöglichen den Ausbau leistungsfähiger Leitungen, intelligenter Netzsteuerung und automatischer Netzschutzsysteme. Damit werden Versorgungslücken geschlossen und regionale Wertschöpfung gestärkt. Außerdem schafft die Initiative einen Rahmen für innovative Projekte in den Bereichen Photovoltaik, Energiespeicherung und Elektromobilitätsinfrastruktur. Gleichzeitig fördern strukturierte Planungsprozesse langfristige Investitionssicherheit und erhöhen Wettbewerbsfähigkeit.
Digitale Steuerung und angepasste Infrastruktur sichern künftige Netzstabilität effektiv
Mit dem zunehmenden Anteil von Photovoltaik-Kraftwerken und der steigenden Nutzung von Elektrofahrzeugen entsteht ein hochdynamisches Lastprofil im Stromnetz. Um die daraus resultierenden Einspeise- und Entnahmeschwankungen zu meistern, sind Netze mit erhöhter Übertragungsleistung notwendig. Ferner kommen intelligente Netzleitsysteme zum Einsatz, die mittels digitaler Echtzeitdaten Lastströme vorhersagen und entsprechend umleiten. Durch den kombinierten Einsatz moderner Leitungen und automatisierter Steuermechanismen bleibt die Versorgung auch bei Volatilität dauerhaft gesichert. verbessern dynamische Speicherlösungen die Netzstabilität.
Verbraucher profitieren durch Netzanschluss von Wärmepumpen und E-Auto-Ladeinfrastruktur lokal
Die Finanzierungszusage ermöglicht den Aufbau von Netzanschlüssen für Wärmepumpen und die Installation zahlreicher Ladepunkte für E-Fahrzeuge in Wohn- sowie Gewerbegebieten. Diese Maßnahme führt zu einer intelligenten, dezentralen Energieverteilung, in der Ressourcen optimal genutzt und Spitzenlasten moduliert werden. Haushalte und Betriebe profitieren von niedrigen Netzentgelten, da der Bedarf an Übertragungsleistungen sinkt. Gleichzeitig entsteht eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur, die den Umstieg auf Elektromobilität beschleunigt und Emissionen reduziert. Sie verbessert Netzresilienz und steigert Nutzerzufriedenheit.
WEMAG plant 1,2Mrd. Euro Netzausbau bis 2033 für Wachstum
Die WEMAG Netz GmbH stellt bis zum Jahr 2033 Finanzmittel in Höhe von 1,2 Milliarden Euro bereit, um den Netzausbau in Mecklenburg-Vorpommern voranzutreiben und eine zukunftsfähige Infrastruktur zu etablieren. Schwerpunkte liegen auf der Sanierung alter Leitungen, der Installation digitaler Netzsteuerungssysteme und der Integration dezentraler Einspeiser. Durch die geplanten Investitionen werden Energieflüsse optimiert, die Betriebssicherheit erhöht und die Basis für klimafreundliche Technologien geschaffen sowie Inbetriebnahme intelligenter Lastmanagementlösungen und Speicheranbindungen. regionaler Zusammenarbeit.
Innovation auf 20 Megawattstunden: WEMAG-Speicher steigert Netzflexibilität und Sicherheit
Der 2014 errichtete WEMAG-Batteriespeicher setzt Maßstäbe bei der Integration großer Lithium-Ionen-Speicher in ländliche Versorgungsnetze. Mit sechzehn Megawatt Leistung und zwanzig Megawattstunden Kapazität unterstützt er Schwarzstartprozesse und stellt Blindleistung bereit, um Spannung und Frequenz zu stabilisieren. Durch effizientes Netzausgleichsmanagement gleicht er tageszeitlich schwankende Einspeisungen erneuerbarer Quellen aus. Seine wirtschaftliche Rentabilität und modulare Bauweise gewährleisten eine flexible Skalierung. Das System ist ein Vorbild für künftige dezentrale Speicherprojekte mit Betriebssicherheit und Effizienz.
REPowerEU-Ziel gestärkt durch 45 Milliarden Euro EIB-Förderung erneuerbarer Energieprojekte
Die Europäische Investitionsbank unterstützt von 2023 bis 2027 mit 45 Milliarden Euro vorrangig Projekte erneuerbarer Energien, um die ambitionierten Vorgaben des REPowerEU-Programms zu erfüllen. Im Jahr 2025 flossen 3,7 Milliarden Euro in deutsche Netzausbauprojekte und erneuerbare Erzeugungsanlagen, um die Versorgungssicherheit zu stärken. Mit dem aktuellen Darlehen an die WEMAG unterstreicht die EIB ihre Rolle als führender Geldgeber und Partner für eine stabile, klimafreundliche Energieversorgung Europas und fördert gleichzeitig regionale Wirtschaftskraft.
Investition sichert Ausbau von Ladepunkten Wärmepumpen und dezentraler Energieversorgung
Die Beteiligung der Europäischen Investitionsbank mit einem Darlehen von 220 Millionen Euro ermöglicht der WEMAG, ihr Netz in Westmecklenburg umfassend zu digitalisieren und auf dezentrale Energiequellen vorzubereiten. Investiert wird in moderne Automationssysteme, Hochleistungstransformatoren und sichere Schnittstellen für Elektrofahrzeug-Ladestationen. Diese Infrastruktur gewährleistet eine hohe Ausfallsicherheit und Netzstabilität. Wirtschaftsakteure, kommunale Dienstleister und private Haushalte profitieren von planbaren Kosten, gesteigerter Flexibilität im Lastmanagement und einer umweltschonenden Energieversorgung. Zudem stärkt das Projekt die Innovationskraft.

