Passat Wasser im Auto: Nur Einzelfälle?

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Viele VW Passat-Besitzer können ein Lied davon singen: sie steigen in ihr Auto und stellen fest, dass sich im Innenraum etwas befindet, was dort definitiv nicht hingehört, nämlich Wasser.

Dass das Problem von Wasser im Auto beim Passat häufiger auftritt, las man in den vergangenen Jahren immer wieder. Von wenigen Einzelfällen kann daher kaum die Rede sein.

 

Nun kann es freilich immer wieder einmal vereinzelt vorkommen, dass der Fuß- oder Innenraum eines Autos nass ist – unabhängig von der Marke und dem Modell. (#01)

Nun kann es freilich immer wieder einmal vereinzelt vorkommen, dass der Fuß- oder Innenraum eines Autos nass ist – unabhängig von der Marke und dem Modell. (#01)

Passat: Wasser im Auto bei vielen Kunden

Nun kann es freilich immer wieder einmal vereinzelt vorkommen, dass der Fuß- oder Innenraum eines Autos nass ist – unabhängig von der Marke und dem Modell. Tritt dieses Problem aber öfter und in kurzen Abständen auf, kann dies auf einen Schaden am PKW hindeuten. Verdächtig häufig berichteten vor allem Fahrer eines bestimmten VW-Modells in den vergangenen Jahren immer wieder von Wasser im Innenraum ihres PKWs: dem VW Passat.

Beim beliebten VW-Modell Passat soll sich Wasser im Auto befinden? Viele langjährige Kunden konnten und wollten dem keinen Glauben schenken. Doch viele Besitzer und Fahrer berichteten in einschlägigen Foren in hoher Anzahl von Autos der VW-Reihe Passat, bei denen sich Wasser im Auto sammelte. Zu lesen war z.B. immer wieder von den Modellen Passat Kombi Highline oder auch dem Passat 3B. Bald schien klar: ein Zufall kann dies ebenso wenig sein wie nur wenige Einzelfälle. Bald kam der Verdacht auf, dass viele Passat-Autos ganz generell – im wahrsten Sinne – „undicht“ und nicht wasserfest zu sein scheinen.

Viele Betroffene berichteten, dass sich das Wasser auf dem Boden der Rücksitze – also direkt hinter dem Fahrersitz – befand. Dort sammelte es sich, ist dies oft doch die tiefste Stelle im Innenraum. Einige andere schrieben, dass sich das Wasser in ihrem VW Passat auf der Fahrerseite, unter dem Fahrersitz, ansammelte. Die Passat-Fahrer mit der „Wasser im Auto“-Problematik wussten oft nicht weiter und berichteten, dass sie bereits seit langer Zeit erfolglos auf der Suche nach der Ursache waren.

Die eigentlichen Gründe dafür waren – wie spätere Inspektionen in der Werkstatt ergaben – dann aber meist andere: poröse Dichtungen und durch Laub verstopfte Abläufe.(#02)

Die eigentlichen Gründe dafür waren – wie spätere Inspektionen in der Werkstatt ergaben – dann aber meist andere: poröse Dichtungen und durch Laub verstopfte Abläufe.(#02)

VW Passat: Wasser im Auto und was man dagegen tun sollte

Auf den Portalen wurde dann über evtl. fehlende Gummidichtungen, undichte Spiegel oder auch defekte Wärmeaustauscher der Heizung, gemutmaßt. Die eigentlichen Gründe dafür waren – wie spätere Inspektionen in der Werkstatt ergaben – dann aber meist andere: poröse Dichtungen und durch Laub verstopfte Abläufe.

Stellt man Wasser im Auto seines Passat (oder jedes anderes Autos) fest, sollte man den Fußraum schnellstmöglich wieder „trocken legen“. Zum Austrocknen des durchnässten Teppichs und der nass gewordenen Matten eignet sich besonders Zeitungs- oder Toilettenpapier. Anschließend sollte man die Restfeuchtigkeit ordentlich auslüften lassen.
Wie erwähnt sind oftmals durch Blätter verstopfte Abläufe, der Grund für das Wasser im Innenraum.
Stellt man dies fest, sollte man wie folgt vorgehen:

  • Die Abläufe vorsichtig freistochern und reinigen, z.B. mit der Kunsstoffseite des Wattestäbchens oder einem dünnen Draht, aber
  • niemals die Reinigung mit scharfen, spitzen Gegenständen (Messer oder Schraubenzieher) durchführen. Da an den Abläufen oft Kabel entlangführen, könnte man dadurch viel kaputt machen

Mangelhafte Fahrzeugpflege kann also der Grund dafür sein, dass sich beim Passat mal wieder Wasser im Auto befindet. Und, auch immer wieder vergessen: oft müssen – beim Passat oder einem anderen Modell – für das Wasser im Auto nicht einmal Laub oder defekte Dichtungen verantwortlich sein. Denn häufig trägt man die Feuchtigkeit selber durch nasse Schuhe auf die Fußmatten, und damit den Innenraum.


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild:  Oleksii Nykonchuk-#01:VanderWolf Images-#02:roadrunner_



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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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