Volkswagen Konzern verkauft erstmals nach 7 Monaten über vier Millionen Fahrzeuge
Der Volkswagen Konzern hat erstmals im Zeitraum Januar bis Juli mehr als vier Millionen Fahrzeuge verkauft. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres wurden 4,16 (Januar - Juli 2009: 3,65; +13,7 Prozent)* Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Damit schlägt sich Europas größter Automobilhersteller weiterhin besser als der Gesamtmarkt (+13,4 Prozent). Dies gilt auch für die meisten Volumenmarken des Konzerns. Im Juli verkaufte Volkswagen weltweit 572.200 (556.200; +2,9 Prozent)** Fahrzeuge.
"Nach einem sehr erfolgreichen ersten Halbjahr sind wir gut in die zweite Jahreshälfte gestartet. Auch in den kommenden Monaten werden wir mit unserer Modellpalette weiter auf Wachstumskurs bleiben und besser abschneiden als der Wettbewerb. In einem wieder schwieriger werdenden Umfeld stellt dies aber eine Herausforderung dar. Denn nach dem Auslaufen der Unterstützungsprogramme ist für das zweite Halbjahr mit einem rückläufigen Welt-Automobilmarkt zu rechnen. Die Spitzenwerte aus der Zeit vor der Wirtschafts- und Finanzkrise werden 2010 noch nicht wieder erreicht", erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag.
Überdurchschnittlich gute Entwicklung auf nahezu allen wichtigen Märkten
Der Volkswagen Konzern erzielte auf nahezu allen wichtigen Absatzmärkten erneut teilweise deutlich über dem Markt liegende Auslieferungsergebnisse. In China stiegen die Verkäufe in den ersten sieben Monaten um 42,2 Prozent auf 1,11 (0,78) Millionen Einheiten. Für die gesamte Region Asien/Pazifik konnte Volkswagen eine Wachstumsrate von 42,3 Prozent auf 1,23 (0,86) Millionen Fahrzeugen verzeichnen. Das prozentual kräftigste Plus von 121 Prozent wurde erneut auf dem indischen Markt mit 21.300 (9.700) Verkäufen erreicht.
In Europa lieferte der Konzern insgesamt 2,0 (1,95) Millionen Fahrzeuge an Kunden aus, entsprechend einer Steigerung von 2,2 Prozent, während der Gesamtmarkt um 1,8 Prozent schrumpfte. In Westeuropa (ohne Deutschland) erzielte Volkswagen ein Wachstum von 18,4 Prozent (Gesamtmarkt +9,6 Prozent) auf 1,15 (0,97) Millionen Einheiten. Weiter sehr verhalten ist die Entwicklung auf dem deutschen Markt. Der anhaltend schwache Markt, im Vorjahr stark durch den Effekt der Umweltprämie geprägt, verbuchte von Januar bis Juli ein Minus von 29 Prozent. Der Volkswagen Konzern erreichte mit 606.200 (745.600; -18,7 Prozent) Fahrzeugen ein besseres Ergebnis.
In Südamerika stiegen die Verkäufe von Januar bis Juli auf 483.300 (472.200; +2,3 Prozent) Fahrzeuge. In Nordamerika gingen 309.200 (263.000; +17,6 Prozent) Fahrzeuge an Kunden, davon 207.100 (162.900; +27,1 Prozent) in den USA.
Volumen-Marken mit kräftigen Zuwächsen
Erneut sehr positiv schnitten die Marken Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge ab: Von Januar bis Juli fuhr die Kernmarke im Pkw-Bereich mit 2,62 (2,30) Millionen Fahrzeugen ein Auslieferungsplus von 14,0 Prozent ein. Besonders gefragt waren neben der Golf-Modellgruppe und dem Tiguan die in China sehr erfolgreichen Modelle Lavida, Passat Lingyu, Jetta und New Bora. Volkswagen Nutzfahrzeuge verzeichnete in den ersten sieben Monaten ein Plus von 12,9 Prozent auf 236.600 (209.500) Einheiten.
Bei Audi lagen die Verkaufszahlen mit 646.300 (550.700) Einheiten um 17,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Absatzrekorde wurden dabei in China (+62,5 Prozent) und den USA (+27,1 Prozent) erreicht.
Škoda erzielte ein Auslieferungsergebnis von 437.300 (385.500; +13,4 Prozent) Fahrzeugen. Vor allem in China, Grossbritannien, Spanien, Indien und dem tschechischen Heimatmarkt legte die Marke kräftig zu.
SEAT verkaufte 211.500 (206.700; +2,3 Prozent) Fahrzeuge. Sehr erfreulich war die Lage im Heimatmarkt Spanien, wo mit 65.200 (50.000) Fahrzeugen 30,5 Prozent mehr als im Vorjahr ausgeliefert wurde.
- ohne Scania, inkl. Volkswagen Nutzfahrzeuge Trucks und Busse für Januar/Februar 2009
- * ohne Scania
Quelle: Pressemeldung VOLKSWAGEN AG
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