Schavan: "Deutschland wird elektromobil!"

19.08.2009 | Berlin
Kabinett beschließt Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität / Batterie-Forschung ist Innovationstreiber / BMBF gibt 200 Millionen Euro

Der am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität zeigt die Entschlossenheit der Bundesregierung, dieses wichtige Zukunftsfeld nachhaltig zu fördern. Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte am Mittwoch in Berlin: "Mit dem Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität geben wir ein wichtiges Signal zur richtigen Zeit - an die Forschung, an die Wirtschaft, aber auch an die künftigen Käufer."

Vor der breiten Einführung von Elektrofahrzeugen in den Markt sind noch wesentliche technologische Hürden zu überwinden. Es reicht nicht, in einem herkömmlichen Fahrzeug den Tank durch eine Batterie und den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor zu ersetzen. Schavan sagte: "Wir müssen das Auto neu denken! Wir brauchen völlig neue Fahrzeugkonzepte mit einer alternativen Tank-Infrastruktur. Und wir brauchen marktfähige Batterien. Forschung und Entwicklung werden hier noch stärker zusammen arbeiten, um Deutschland elektromobil zu machen."

Im Hinblick auf diese dringend notwendigen vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten müssen sich alle Beteiligten eng abstimmen. Hier wird die Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) einen wichtigen Beitrag leisten.

Das BMBF konzentriert seine Förderung auf zwei Schlüsselthemen: zum einen die Batterie als das Herzstück künftiger marktfähiger Elektromobile und zum anderen auf die Entwicklung neuer Systemansätze für Elektrofahrzeuge, insbesondere unter dem Aspekt Energieeffizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Dieses umfasst nicht nur die Mittel aus dem Konjunkturpaket, sondern wird darüber hinaus langfristig angelegt und in den Forschungsprogrammen des BMBF verankert. Allein für die Batterie-Forschung wendet BMBF etwa 170 Millionen Euro auf, für die Elektromobilität insgesamt rund 200 Millionen Euro.

Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

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